26.07.2020

Die recht große Lücke zum letzten Eintrag hat ihre Erklärung in einer defekten SD - Karte, die einen größeren Datenverlust zur Folge hatte. Betroffen waren Datenbanken, HTML - Quellen und nicht zuletzt Quellen bzw. Projekte für ständig laufende Anwendungen. Für die Zukunft wird das verhindert durch Cron - Jobs auf allen beteiligten Raspberry Pis, die täglich alle veränderten Daten auf einem Fritz - NAS sichern.


26.02.2020

Da ich mit den Akustikaufnahmen alles andere als zufrieden bin und sie teilweise sogar widersprüchlich sind, wird die Platzierung der Mikrofone grundsätzlich geändert. Während sie bisher außerhalb der Zarge nach Art eines Stethoskops angebracht waren, werden die Zargen auf der Rückseite zentral mit einer 20 mm Bohrung versehen. Sie wird auf der Innenseite mit einem kleinen Aluminiumgitter bündig gesichert und nimmt entweder ein Mikrofon auf oder wird mit einem Blindstopfen verschlossen. Auf diese Weise sollten Umgebungsgeräusche und Resonanzen der Zargen minimiert, wenn nicht sogar eliminiert werden. Nach der Frühjahrsdurchsicht werden alle überwachten Völker hoffentlich umgestellt sein.


16.02.2020

Vordefinierte Ereignisse ( Schwärme, technische Probleme etc. ) konnten bisher schon Emails auslösen. Da mein Mobiltelefon aber ein Telefon ist und auch bleiben soll, also kein internetfähiges Smartphone ist, mussten Emails mit einem Rechner gezielt abgerufen werden - mit einem mehr oder minder großen Zeitversatz. Ab heute können deshalb zusätzlich SMS an beliebige Mobiltelefone verschickt werden. Da natürlich umgekehrt SMS auch empfangen werden können, besteht die Möglichkeit zu Eingriffen von außen - eine entsprechende Sprachregelung / Programmierung vorausgesetzt.


27.01.2020

Da auf das Netzwerkkabel erstmal nicht verzichtet werden kann, werden die Einstreuungen herausgerechnet.

Es stehen jetzt für 14 Völker insgesamt 168 Graphiken zur Verfügung. ( Mono und Stereo mit jeweils zwei Frequenzbändern und diese wiederum in drei Versionen : Rohdaten, um Artefakte bereinigt, normalisiert )


13.01.2020

Bei den zuletzt mit Mikrofonen überwachten 8 Völkern tritt ein Effekt auf, der die Aufnahmen beeinträchtigt und den ich mir noch nicht erklären kann :

Die Auswertungen zeigen Spitzen bei 250, 350, 450 und 550 Hz, die wieder nur durch einen äußeren Einfluss hervor gerufen werden können.

Bei den ersten 6 Völkern war der Grund für Spitzen im Abstand von 50 Hz relativ schnell gefunden. Hier streute die Spannungsversorgung mit 50 Hz Wechselstrom ein. Die Lösung bestand darin, alle Verbraucher in der Nähe der Völker mit Gleichstrom ( 5 V - 12 V ) zu versorgen.

Die Technik für die 8 Völker wird aber von vornherein mit 5 V Gleichstrom versorgt. 12 V werden gar nicht benötigt, weil keine Waagen versorgt werden müssen. Wo kommt also eine "Frequenz" her ? Es bleibt eigentlich nur das Netzwerkkabel, aber das gibt es eben auch bei den 6 Völkern ...


12.01.2020

In den Wintermonaten fallen wieder - abhängig von Temperaturschwankungen - Gewichtsabweichungen auf. Es kommt teilweise zu wundersamen Gewichtszunahmen.

Die Erklärung dafür liegt im Prinzip dieser Waagen, das auf sog. Dehnungsmessstreifen basiert. Auf deren Länge hat eben nicht nur das darauf lastende Gewicht einen Einfluss, sondern auch die Temperatur. Den Entwicklern ist das natürlich bekannt und es wird versucht, den Effekt über eine Temperaturkompensation auszuschalten. Dass diese nicht zu 100 % gelingt, sieht man übrigens nicht nur bei preisgünstigen Waagen, sondern beispielsweise auch den Waagen des TrachtNet.


24.12.2019

Im Herbst 2019 wurde immer deutlicher, dass die Anzeige aller bekannten Gewichte pro Volk zwar möglich ist, aber mit der Zeit und der Menge der Datensätze immer langsamer wird. Hier können mehrere Dinge zusammen kommen : Außerdem möchte ich auch den Aufwand begrenzen, der betrieben werden muss, um die Daten immer aktuell bereit zu stellen. Damit ist weniger die Rechenleistung gemeint als vielmehr das ständige Schreiben auf die SD - Karte, die nur eine begrenzte Lebenserwartung hat.

Deshalb wurde eine Auswahlmöglichkeit geschaffen :
23.11.2019

Der Rechner wird jetzt über 6 mm² Solarkabel versorgt und per Netzwerkkabel angebunden. Die onboard - Soundkarte konnte mit Hilfe einer blacklist deaktiviert werden, so dass, wie ursprünglich geplant, 8 Völker überwacht werden können.


13.11.2019

Bei der geplanten akustischen Überwachung weiterer acht Völker ergibt sich folgendes Bild :

Der zusätzliche Raspberry ist ohne großen Aufwand in der Lage, ein ad - hoc WLAN zur Verfügung zu stellen. Der bereits Vorhandene ist aber nicht dazu zu überreden, sich mit diesem Netzwerk zu verbinden, obwohl er es erkennt. Im Internet findet man haufenweise Lösungsvorschläge für dieses Problem, von denen aber keine zielführend ist. Im Gegensatz dazu ist das mit beliebigen Windows - Rechnern ohne Probleme möglich.

Ein zusätzliches Problem stellt die Spannungversorgung für Raspberry und USB - Hub dar, die im Sommer bei gutem Wetter per Solarmodul und Autobatterie wohl ausreichend ist, in der dunklen Jahreszeit aber keinesfalls. Wie Lösungen mit einem Solarmodul in der Größe eines Beutendeckels und einer Blei-Gel-Batterie mit einer Kapazität von 7,2 Ah funktionieren sollen, ist mir schleierhaft.

Da der Raspberry für die Völker keine zehn Meter von einem 12-V-Netzteil entfernt ist, soll er jetzt per 6 mm² - Kabel versorgt werden, um den Spannungsabfall in Grenzen zu halten. Parallel dazu wird ein Netzwerkkabel verlegt.

Ein Problem, das noch zu lösen ist, besteht darin, dass es mir nicht gelingt, mehr als sieben Soundkarten am Raspberry zu betreiben. Mit der onboard - Soundkarte wären das acht und hier liegt vermutlich die betriebssystembedingte Grenze. Eine Lösung könnte sein, die onboard - Karte abzuschalten. Sie zu benutzen, ist leider nicht möglich, da sie über keinen für eine Aufnahme geeigneten Eingang sondern nur einen Ausgang verfügt.


13.11.2019

Nach langer Fehlersuche, Tausch von USB - Kabeln usw. ist der Grund für die z.T. fehlerhaften Gewichte ( Null oder abgeschnittene ganze Zahlen ) bei den zuletzt installierten Waagen der Völker 1 und 5 gefunden. Der Hersteller hat auf Nachfrage jetzt eine fehlerhafte Charge eingeräumt, den Fehler selbst aber noch nicht beseitigen können. Sobald das geschehen ist, werden die beiden Anzeigen auf dem Kulanzweg getauscht. Damit entfallen dann hoffentlich die ständigen manuellen Korrekturen.


27.08.2019

Mit der Zeit steigt bei der Gewichtsauswertung das Datenaufkommen ganz erheblich, was sich auch in der Geschwindigkeit beim Diagrammaufbau widerspiegelt. Für den Winter ist deshalb geplant, den Zeitraum auswählbar zu machen. Etwa : "Letzte 6 Monate", "Letztes Jahr" oder "2019"


13.08.2019

Versuchsaufbau mit Solarmodul, Laderegler, Autobatterie und Raspberry ist fertig. Arbeit an der WLAN - Kommunikation läuft.


30.06.2019

Leider oder glücklicherweise hatte ich in diesem Jahr keinen Schwarm ( zumindest bei den überwachten Völkern, bei den anderen ist mir einer durch die Lappen gegangen ).

Also werden jetzt schwerere Geschütze aufgefahren. Da die Erfassung der Akustikdaten wesentlich weniger kostspielig ist als die Gewichtsermittlung, ist geplant, weitere acht Völker "abzuhören".

Das soll autark geschehen. Die Spannungsversorgung wird durch ein Solarmodul sichergestellt, die Speicherung erfolgt über eine alte Autobatterie. USB - Soundsticks sowie Laderegler sind bereits vorhanden. Die erforderlichen weiteren Mikrofone wurden gerade in China bestellt.

Datenübertragung in das vorhandene System soll täglich durch kurzzeitiges, automatisches Aktivieren des WLAN realisiert werden, um eine mögliche Belastung der Bienen zu minimieren. Eine direkte Übermittlung ins Internet ist für später geplant. Der Raspberry selbst soll lediglich nachts seine Aufnahmen machen, die Dateien übertragen und ansonsten täglich 23 Stunden schlafen. Um ihn zu wecken, wird eine RTC eingesetzt.


28.06.2019

Nachdem die Akustikdaten auf die Zeit nach der Umstellung auf Gleichstrom eingeschränkt wurden, fällt eine Fehlfunktion bei Volk 6 auf. Hier muss ich noch klären, ob Mikro oder USB - Soundstick verantwortlich sind. Volk 5 ist ebenfalls belanglos, da kein Mikro angeschlossen ist.


21.06.2019

Die letzten beiden möglichen Waagen im Bienenhaus in Betrieb genommen.


28.05.2019

Gestern endlich auch die Spannungsversorgung der Kamera mit 5 V Gleichstrom. Bis jetzt führten die 230 V Wechselstrom dafür in der Nähe von Volk 6 vorbei. Damit auch ab Tag 66 kein Übersprechen bei Volk 6 mehr.


25.05.2019

Waage 2 heute mit mehreren 30 kg Gewichten kalibriert. Schwerstarbeit, aber erfolgreich !


23.05.2019

Die ersten Ergebnisse der Akustikaufnahmen sehen vielversprechend aus ! Das Übersprechen der Netzfrequenz scheint völlig verschwunden zu sein. Jetzt warten wir mal zwei Wochen ab und schränken dann die Diagramme auf diese zwei Wochen ein.

Was die Waagen anbetrifft, so scheint zumindest eine völlig dejustiert zu sein.


21.05.2019

Heute die komplette Spannungsversorgung als Gleichstrom an die Völker geführt ( Waagen, USB - Hubs, Raspberry ). Dazu mussten alle Waagen außer Betrieb genommen und neu verkabelt werden. Nach Wiederinbetriebnahme zeigen einige Waagen zum Teil deutlich abweichende Werte. Insbesondere Volk 2 zeigt ein völlig falsches Gewicht. Gründe dafür werde ich suchen, sobald mir das zeitlich möglich ist. Momentan ist nur die tägliche Veränderung interessant und die sollte ab morgen wieder korrekt sein. Ob das Übersprechen der 50 Hz - Netzfrequenz damit eliminiert ist, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen.


02.05.2019

Ursprünglich war geplant, Elektrik und Elektronik so weit wie möglich von den Bienen fern zu halten. Also wurde auf den Einsatz von WLAN verzichtet und Kamera bzw. Raspberry über LAN angebunden. Weil es aber im zeitigen Frühjahr schnell gehen musste, landeten dann doch Mehrfachsteckdosen für bis jetzt 8 Steckernetzteile in der Nähe der Beuten ( 4 x 9 V für die Waagen, 2 x 5 V für USB - Hubs und jeweils 1 x 5 V für Raspberry und Kamera ).

Dass das den Bienen und mir früher oder später auf die Füße fallen würde, war eigentlich zu erwarten. Wie stark die Netzspannung bzw. - frequenz aber z.B. schon die Aufnahmen per Mikrofon beeinträchtigt, hätte ich nicht geglaubt. Im folgenden Diagramm sieht man ganz deutlich den Einfluss. Die Artefakte bei Vielfachen der Netzfrequenz von 50 Hz sind anders nicht zu erklären. Ich habe sie zunächst rechnerisch herausgefiltert aber das kann nur ein Provisorium sein. Momentan bereite ich eine zentrale Gleichstromversorgung der angeschlossenen Geräte vor, die alle Steckernetzteile überflüssig macht.

Und wenn ich schon dabei bin : Die Kamera arbeitet abhängig vom Lichtangebot automatisch mit Infrarotlicht, das in Zukunft schaltbar gemacht wird.



30.04.2019

Gewichtsermittlung und - auswertung sind vorerst abgeschlossen. Wer Fehler findet, darf sie natürlich behalten. Ich würde mich aber über einen Hinweis freuen, ebenso über Anregungen, was zu ändern bzw. ergänzen ist.